Mehlmotte

Die Flügelspannweite des Falters beträgt ca. 25 mm. Während die Vorderflügel bleigrau und mit gezackten dunklen Querbändern versehen sind, hat die Mehlmotte einfarbige, aber hellere Hinterflügel. Die rötlichen, grünlichen oder weißen Raupen werden bis 20 mm lang und sitzen oft in Gespinströhrchen. Die Mehlmotte ist ein kälteempfindlicher Schädling und verpuppt sich in Säcken, Ritzen und anderen Verstecken, die auch außerhalb des Nährsubstrats platziert sein können. Jährlich können sich drei bis vier Generationen entwickeln. Die Raupen verschmutzen, fressen und verspinnen Backwaren, Körner, Mehlprodukte und Dörrobst. In Mühlen können durch die extreme Gespinstbildung die Förder- und Siebeinrichtungen verstopfen. Im privaten Bereich wie Haushalt ist das Wegwerfen der verdorbenen Waren im Normalfall ausreichend. Man sollte aber bedenken, dass sich die Puppen oder Raupen auch an anderen Verstecken niedergelassen haben können. Dort können schon nach einigen Wochen neue Motten schlüpfen.
Erscheinen nach einer intensiven Reinigung wieder Raupen oder Motten, ist die Unterstützung eines professionellen Schädlingsbekämpfers angesagt.

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